Die Mischung macht’s

Wie gesagt: Man muss nur richtig mischen! Am Tag 3 der Werkschau-Woche haben sich erstmalig Roman Shamov und Johanna Malchow als Leitungs-Doppel zusammengefunden, um mit den Workshop-Teilnehmer*innen Körperarbeit, Koordinations- und Konzentrationstraining rund um den Kreis zu machen. Aufgrund des offenbar übermäßigen Veranstaltungsangebots zum Schuljahresende (an vielen Schule ist zudem gerade die heiße Klassenfahrt- und Praktikumsphase) hat sich die Zusammensetzung der Gruppe etwas verschoben: Tatsächlich hatten Shamov und Malchow zunächst nur noch zwei einheimische und zehn Schüler*innen mit Fluchtgeschiche in ihrer Runde, von denen einer aer dafür dann gleich zwei seiner Freunde als Neuzugänge mitgebracht hat. Nach Warm-Up mit Klatschrunde in zwei verschiedene Richtungen gleichzeitig und Übungen zu Raumgefühl und Körperbewusstsein mit körperlichen Improvisationen zu bekannten Situationen und Orten (Volksfest, Flughafen, Bauernhof, Shopping-Mall), ging es ans Arbeiten mit Stöcken. Aufgabe war es zunächst, dass sic hdie Teilnehmenden paarweise zusammen finden und sich die Stöcke mit möglichst fließenden, organischen Bewegungen zuwerfen, ohne sich gegenseitig (oder andere Paare) zu behindern oder gar zu treffen. Das erfordert ein bisschen Übung, mutet dann aber, wenn es gelingt, fast tänzerisch an!

Und dann gab’s U-Ga-Tschak-Ba! Das ist nichts Essbares, sondern ein – erfundenes – Feuer-Entfachungs-Ritual bei dem die Teilnehmer*innen im Kreis um ein imaginäres Lagerfeuer zu eben diesen Lauten eine bestimmte Schrittfolge gemeinsam machen und dabei kontinuierlich lauter werden. Natürlich geht es auch hier um Koordination und um den Mut zur Stimme.

Aufmerksamkeit und Koordination erforderte dann auch die nächste Übung: ein äußerer Kreis aus Teilnehmenden, die mit ihren flachen Händen jeweils einen der Stöcke nur durch den Druck ihrer Hände zwischen sich in der Luft halten müssen (Festhalten ist nicht!), dreht sich um einen inneren Kreis von Teilnehmenden. Nur wenn die Abstände gleichmäßig bleiben, ist gewährleistet, dass die Stöcke nicht herunterfallen. Und wenn dann schließlich noch Sprache und Stimme dazu kommen, wird es echt knifflig. Spaß gemacht hat es aber sichtlich, und es gab schon Nachfragen, ob es in den Sommerferien nicht gleich mit einem Workshop weitergehen kann … Leider nicht, denn auch die Jugendtheateretage braucht mal eine Pause!

Film on Stage stand dann ab 19 Uhr auf dem Programm. Die Kurzfilm-Collage aus dem integrativen Projekt „Mix It!“ der Deutschen Filmakademie und bilderbewegen e.V. zeigt die Ergebnisse zweier Projektwochen, mit über 60 Jugendlichen mit und ohne Fluchtgeschichte aus dem Bezirk Pankow von 2016 und 2017, sowie weitere Kurzfilme, der aus dieser Arbeit hervorgegangenen Mix It!-Redaktion. Inszwischen gibt es dieses spannende Projekt auch in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Das Tolle ist: die Filme sind nicht nur gut gemeint, sondern einfach wirklich gut – witzig, berührend, schräg, poetisch, überraschend und vielfältig, genau wie die Menschen eben, die daran beteiligt sind! Wer gestern nicht dabei sein konnte, der kann sich hier selbst davon überzeugen: https://www.youtube.com/mixitfilmprojekt. Natürlich gab es im Anschluss wieder ein anregendes Publikumsgespräch – und zu guter Letzt spielte auf der Bühne des Theater unterm Dach Musik die Hauptrolle: „Limbus“, die vierköpfige Combo (Gitarre, Bass, Schlagzeug, Vocals) macht Gute-Laune-Musik, eigene Songs, ein bisschen 90er-Grunge mit poppigen und jazzigen Einschlägen. Zwar war die Runde an diesem schwülen Sommerabend eher überschaubar, aber schön war es trotzdem – Danke dafür!


Text: Mareile Metzner
Fotos: Lena Leuschner

Die richtige Mischung und eine wichtige Message: Werde wer du bist!

Kekse, Avocado, Haferflocken und Käse passen hervorragend zueinander, man muss nur richtig mischen! Das hat die gestern auf 18 Teilnehmer*innen angewachsene Gruppe (diesmal unter der Leitung von Astrid Rashed und Alexander Ernst) demonstriert: Vier verschiedene Kleingruppen sprechen, rufen oder flüstern in einem bestimmten Rhythmus ihren jeweiligen Begriff – Kekse-Kekse-Kekse-Kekse etwa entspricht A-vo-ca-do-, und wenn alle zusammenkommen, ist der Beat schon beinahe tanzbar!

Überhaupt stand Tag 2 überwiegend im Zeichen des Sounds, des Experimentierens mit Klängen und Worten. Spielerische Warm-Ups halfen vorher letzte Hemmungen und etwaige Berührungsängste mit Spaß zu überwinden: die im Kreis auf den eigenen Fersen sitzende Runde sollte zum Beispiel die Hände vor sich auf den Boden legen, wobei sich die jeweilige eigene Hand mit der jeweiligen Nachbar-Hand kreuzt. Jetzt musste – in der richtigen Reihenfolge der nebeneinander liegenden Hände – möglichst kontinuierlich Hand für Hand auf den Boden geklatscht und der Rhythmus reihum geschickt werden. Spätestens wenn dann durch einen Doppelklatscher ein Richtungswechsel eingeleitet wird, ist die Verwirrung „wem gehört welche Hand und wann ist wer dran?“ erst einmal komplett. Zudem werden „Fehler-Hände“ aus der Runde genommen, so dass die Abfolge sich ständig verändert – und trotzdem schnurrt es irgendwann. Bei der nächsten Party unbedingt nachmachen!

Mit dem aus dem Gedicht „Stufen“ stammenden berühmten Hermann Hesse-Satz „Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben“ ging es ans Mikrofon und Loop-Gerät. Die einzelnen Worte wurden auf dei Teilnehmenden verteilt und in der Runde hintereinander aufgenommen, übereinander gelegt und zusätzlich um die Kern-Worte auf verschiedenen anderen Sprachen (etwa Arabisch, Farsi, Kurdisch, Serbokroatisch, Englisch, Spanisch) ergänzt, während parallel eine andere sechsköpfige Kleingruppe an einer performativen, multi-medialen, ebenfalls mehrsprachigen Umsetzung von Rilkes Gedicht „Das Karusell“ arbeitete. Ein weiterer Soundtrack entstand durch eine „Lautmalerei“ aus Rasseln, Lotos- und Panflöten, Mundharmonika, Cachon, Glockenspiel, Tambourin etc.

Und was es mit der echten Malerei aus unterschiedlich großen Kreide-Kreisen auf dem Bühnenboden auf sich hat, wird hier noch nicht verraten – dazu müsst Ihr Euch am Freitag Abend um 19 Uhr die Workshop-Präsentation im Theater unterm Dach anschauen! Nur so viel: Material dafür geliefert hat dieser kreative Tag 2 zur Genüge!

Zu manchen Theatererlebnissen kann man gar nicht viel sagen außer: Toll, dass sich das miterleben durfte!
Wie Sylke Hannasky mit ihrer Theateradaption „geht man im traum durch eine wand?“ nach Motiven des Films „Before I Fall“ ihre vier großartigen 15- bis 17jährigen Spielerinnen auf eine theatralische Reise durch die psychischen Untiefen des Erwachsenwerdens schickt, ist großes Kino – oder nein: großes Theater!

Entstanden ist diese berührende, poetische, aber auch extrem lustvolle Umsetzung im Rahmen der Theaterwerkstatt der Jugendtheateretage 2017 „Film kommt zum Theater“ im vergangenen Herbst und wurde jetzt – glücklicherweise! – nach einer 7-monatigen Spielpause eigens für die Werkschau Jugendtheater noch einmal wiederaufgenommen. Dabei konzentriert sich die Inszenierung ausschließlich auf die Mädchen-Clique um die Hauptfigur Sam und deren Mobbing-Opfer Juliet. Sämtliche anderen Figuren der Filmvorlage bleiben außen vor, selbst die etwas verkorkste Liebesgeschichte zwischen Sam und ihrem Freund wird nur in wenigen Anspielungen angedeutet.

Tatsächlich erlebt Sam, die hier in wechselnder Besetzung von allen vier Spielerinnen verkörpert wird, den Tage ihres Todes (sie stirbt bei einem Autounfall) immer wieder neu – und immer wieder hat sie die Möglichkeit, andere Lebensentscheidungen zu fällen. Unter der Vorgabe „Werde wer du bist!“ – ein zunächst als Valentinskarten-Spruch eingeführtes Lebensmotto – erlebt Sam nach und nach ihre Menschwerdung als empathisches, mitfühlendes Wesen. Und obwohl sich die Inszenierung um das unabwendbare Thema Sterben rankt, ist sie unfassbar lebendig und lebensbejahend – und das auf einem für eine Schüler*innen-Produktion geradezu unglaublichem Niveau. In einem ebenso einfachen wie starken Bühnenbild bewegen sich die vier Akteurinnen mit traumwandlerischer Sicherheit und Grandezza: eine schemenhaft durchsichtige auf ein Metallgerüst gespannte Plastikfolie dient als „Zeitfenster“ im Hintergrund, während die Spielerinnen davor vier schwarze Holzkisten zu unterschiedlichen Konstruktionen zusammenfügen und auch akustisch nutzen. Begrenzt wird die Bühne rechts und links durch eine Reihe roter Plastikbecher voller roter Rosenblütenblätter, die immer wieder verstreut werden und als rote Farbkleckse am Ende große Teile des schwarzen Bühnenbodens bedecken – ebenso schön wie symbolträchtig. Der tolle Soundtrack aus Song-Fragmenten, einem wiederkehrenden musikalischen Grundmotiv und den Lebenssinn befragenden Stimmen der Spielerinnen verdichtet den Abend zu einem beeindruckenden Gesamtkunstwerk. Chapeau!

Wer so etwas auch einmal miterleben will, der sollte sich unbedingt eintragen für die Theaterwerkstatt 2018 im kommenden Herbst! Wir jedenfalls wollen mehr davon!

Text: Mareile Metzner
Fotos: Lena Leuschner

Eine runde Lösung und der Wunsch nach Wissen und Bildung für alle

Wo sind wir, wenn sich alles um das Runde dreht? Richtig – bei der Werkschau Jugendtheater Volume N°4!

Der erste spannende Tag ist vorbei und der zweite hat gerade begonnen: Die vier Workshop-Leiter Astrid Rashed, Roman Shamov, Alexander Ernst und Johanna Malchow haben kurzerhand ihr Thema zum Prinzip gemacht und für eine kleine Termin-Verwirrung eine großartige, runde und kreative Lösung gefunden. Ihre jeweiligen Workshops „Die Quadratur de Kreises“ (Rashed & Shamov / HOR-Künstlerkollektiv) und „Der Klang des Kreises“ (Ernst & Malchow) sind nun an den losen Enden miteinander verbunden, und der Kreis schließt sich: Die Vier bestreiten beide Workshops in wechselnden Zweier-Konstellationen jetzt gemeinsam! Am Freitag Abend gehen sie dann alle mit den Teilnehmenden zusammen auf die Bühne des Theaters unterm Dach und präsentieren ihr Ergebnis.

Gestern begonnen haben Rashed und Shamov mit einer gutgelaunten 15-köpfigen Runde aus geflüchteten und einheimischen Schüler*innen (oder solchen, die ihre Schullaufbahn gerade beendet haben). Im Kreis – das versteht sich von selbst – wurden bis zu drei Bälle hin und her geworfen, dabei die neuen Namen gerufen, Assoziationsketten zu den Begriffen „Wald“ oder „Berlin“ auf die Rundreise geschickt oder aber zu einem gemeinsamen Rhythmus – auf den sich die klatschende Runde unabgesprochen verständigen musste – von einzelnen ein weiterer Rhythmus improvisiert. Auch mit ersten Textbausteinen wurde schon experimentiert. Wir sind sehr neugierig, wie es heute mit Astrid Rashed und Alexander Ernst weitergeht, wenn über Loop-Gerät und akustische Verstärkung ein Soundtrack für die erarbeiteten Spielszenen und Bilder entstehen soll.

Die Inszenierung „Der Hofmeister oder die Vorteile der Privaterziehung“ von Jakob M.R. Lenz des DS-Kurse 12 der Kurt Schwitters Oberschule, unter der Spielleitung von Jacqueline Mielke und mit Unterstützung der Regisseurin Christine Hofer, endet mit dem Satz „Wir wollen lernen!“. Im Anschluss entspann sich mit den Schüler*innen ein reges Publikumsgespräch über Bildung, Erziehung und politisches Bewusstsein. Zwar ist die Auswahl des Stoffes zunächst dem Rahmenlehrplan Deutsch für die 12. Klasse geschuldet – „Sturm und Drang“ steht da auf dem Programm – aber diese Inszenierung findet spannende Parallelen zu einer derzeitigen Entwicklung: tatsächlich hängt eine geistige Förderung und schulischer Erfolg zunehmend vom Geldbeutel und der Eigeninitiative im jeweiligen Elternhaus ab und private Beschulungs-Modelle nehmen nachweislich immer weiter zu.

Durch ein lebendiges Rotations-Prinzip, bei dem die Männer vielfach von Frauen oder umgekehrt gespielt werden und (fast) alle Rollen mehrfach besetzt sind, umschifft die Inszenierung geschickt und humorvoll die antiquierten Geschlechterrollen und besinnt sich auf das Wesentliche: die Frage nach der bestmöglichen und gerechtesten Bildungsform und Chancengleichheit. Denn „würde es Hauslehrer gar nicht geben, legten die feinen Herren ihr Geld in Schulen an!“. Kleine eingefügte Seitenhiebe auf Berliner Miseren fehlen natürlich nicht: „Wieso bröckelt in der Schule der Putz von der Decke?“, aber auch der Original-Autor bringt schon so manche immer noch aktuelle Binsenweisheit auf den Punkt, in dem er seine Hauptfigur sagen lässt: „Ach, wieso! Eine Zusammenfassung reicht doch aus!“

Das gilt natürlich keinesfalls für die Werkschau-Woche. Wir empfehlen: Hingehen und selber Schauen! Und freuen uns schon auf heute Abend.

Text: Mareile Metzner
Fotos: Lena Leuschner

Der Countdown läuft

Nur noch einmal schlafen, dann ist es soweit. Und damit ihr wisst, was so alles auf euch zukommt, gibt es hier eine Info zu den einzelnen Stücken:

Dienstag, 26.06.2018, 19 Uhr, Theater unterm Dach
„Der Hofmeister oder die Vorteile der Privaterziehung“ von Jakob M.R.Lenz
Kurt Schwitters Oberschule, DS-Kurs 12

Spielleitung: Jacqueline Mielke, Unterstützung: Christine Hofer
Bildung muss frei und für alle zugänglich sein, sonst spaltet sie die Gesellschaft. Könnte aus einer aktuellen Wahlkampfrede stammen. Hat aber tatsächlich Jakob M.R. Lenz schon 1774 gesagt. 244 Jahre später haben sich über 20 Schüler*innen aus der Kurt Schwitters Schule die tragische Komödie „Der Hofmeister“ vorgenommen und ihre ganz eigene Interpretation entwickelt. Da geht es um die sogenannte „feine“ Gesellschaft und um die, die sich keinen Mantel leisten können. Da wird geliebt und verlassen. Und Platz gelassen, für Meinungen und Gedanken der Zuschauer.
Wer sich schon mal vorbereiten möchte, schaut gerne hier: Der Hofmeister to go (Sommers Weltliteratur to go).
Die Fassung der Schwitters-Gruppe hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit und basiert auf einer Strichfassung. Eine große Unterstützung bot die Regisseurin Christine Hofer. Ab nächster Spielzeit wird sie Schauspieldirektorin am Jungen Theater Eisenach, aber vorher gibt sie bei uns am Samstag noch einen Spielleiter*innen-Workshop – das lohnt sich dabei zu sein! Anmeldungen werden noch entgegen genommen.

Mittwoch, 27.06.2018, 19 Uhr, Theater unterm Dach
geht man im traum durch eine wand?
nach Motiven des Films „Before I Fall“

Spielleitung: Sylke Hannasky
entstanden in der Theaterwerkstatt der Jugendtheateretage 2017 „Film kommt zum Theater“

Eine Idee, die schon viele Menschen beschäftigt und viel Stoff für einige Filme geliefert hat. Ein und denselben Tag immer wieder erleben. In diesem Fall ist es tatsächlich der letzte Tag im Leben der vier Protagonist*innen. Die Gruppe rund um Sylke Hannasky bringt den Film „Before I Fall“ auf spannende und kongeniale Weise auf die Bühne. Eine tolle Adaption, die berührt und mitnimmt. Im Herbst wird es wieder eine Theaterwerkstatt in der Jugendtheateretage geben. Wer Interesse hat, kann sich gerne schon melden.

Donnerstag, 28.06.2018, 19 Uhr, Theater unterm Dach
Film on Stage
Kurzfilmprogramm mit Filmen aus dem integrativen Projekt „Mix It!“ der Deutschen Filmakademie und bilderbewegen e.V.

Im letzten Jahr wurde die Reihe Film on Stage begonnen und hat zwei junge Filmemacher*innen in den Mittelpunkt gestellt. Diesmal sind es über 60. Keine Sorge, das wird kein Marathon-Programm, aber vielleicht eine lange Nacht, denn wir feiern schon mal – die Hälfte der Werkschau-Abende, die tollen Filme und das Leben – mit der Band Limbus, die im Anschluss an die Filmpräsentation coole Musik machen wird.
Die Filme sind im Rahmen des Projekts „Mix It!“ mit Jugendlichen mit und ohne Fluchtgeschichte aus Pankow und anderen Bezirken auf dem Areal des Ernst-Thälmann-Parks entstanden. Wer möchte kann hier schon mal einen Blick auf den Output des Projekts, welches aktuell neben Berlin auch in Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern unterwegs ist, werfen.
Limbus spielt ab etwa 20.30 Uhr.

Freitag, 29.06.2018, 19 Uhr, Theater unterm Dach
Workshopergebnisse

Hier kann man nur sagen: Lasst euch überraschen! Die Teilnehmer*innen und Leiter*innen aus den beiden Workshopeinheiten, die Dienstag bis Freitag, jeweils von 14 bis 18.30 Uhr in der Jugendtheateretage stattfinden kommen auf die große Bühne. Wir werden eine Performance zum Thema Kreis sehen und sind selbst megagespannt. Lasst euch das nicht entgehen.

Samstag, 30.06.2018, 19 Uhr, Theater unterm Dach
Romy, Jule, Hamid & ich
Shakespeare Kids (Jugendclub der Shakespeare Company Berlin)

Spielleitung: Mareile Metzner & Naemi Schmidt-Lauber
Die Pubertät ist einfach eine schrecklich/schöne Zeit. Das war auch schon zu Shakespeares Zeiten so. Glaubt ihr nicht? Dann solltet ihr euch unbedingt die neue Produktion der Shakespeare Kids anschauen. Die haben nämlich tief im Werk des großen Dichters gegraben und einige Stellen gefunden, die Romy oder Jule oder Hamid oder du oder ich auch heute noch zu ihren Eltern oder Lehrer*innen oder Freund*innen sagen würden. Auf jeden Fall hat das Ganze hohen Wiedererkennungs- und vor allem Unterhaltungswert.

Auf in die vierte Runde

Es geht wieder los! Von Dienstag, den 26.06. bis Samstag, den 30.06. findet wieder unsere Werkschau Jugendtheater statt. Theater, Film und Performances satt – sowohl auf der Bühne, als auch im Rahmen von Workshops. Seid dabei! Es lohnt sich auf jeden Fall schon mal einen Blick in unseren Flyer zu werfen. Und wir möchten euch jetzt schon mal unser Workshopangebot ans Herz legen, zu dem man sich ab sofort und bis zum 20. Juni unter g.zorn@kunsthaus-prenzlauerberg.de anmelden kann.

Faltposter Werkschau Jugendtheater Volume N°4_Vorderseite

Faltposter Werkschau Jugendtheater Volume N°4_Textteil

Workshop 1 – Theater/Performance/Text
Die Quadratur des Kreises
Leitung: Astrid Rashed und Roman Shamov (HOR-Künstlerkollektiv, http://www.horberlin.tumblr.com)
Dienstag, 26.06. bis Mittwoch, 27.06. jeweils von 14.00 Uhr bis 18.30 Uhr
In diesem Theaterworkshop ist der Kreis Thema, Forschungsobjekt, Experiment und Spielball. Er ist Menge aller Punkte auf einer Ebene, deren Abstand von einem vorgegebenen Punkt dieser Ebene konstant ist. Der Kreis des Lebens, Werden und Vergehen. Hula Hoop und Ringelrein: Die Workshopteilnehmer*innen werden gebeten Lieblingstexte,-songs oder -fotos mit zu bringen.
Gearbeitet wird mit Stimme, Rhythmus, Körper und Improvisation. Unter Anleitung der beiden Theaterprofis werden collagenhaft verschiedene Texte zum Thema kombiniert und ggf. mit Video und Schattenspiel ergänzt.

Workshop 2 – Musik/Performance/Text
Der Klang des Kreises
Leitung: Alexander Ernst (www.don-ernesto.com) und Johanna Malchow (www.johannamalchow.de)
Donnerstag, 28.06. und Freitag, 29.06., jeweils von 14.00 bis 18.30 Uhr
Ein Kreis in der Musik? Was soll das sein?
Kreis meint auch, wieder beim Ursprung ankommen, neuer Versuch, es läuft rund…
Kreis, Schleife, Loop. In diesem Workshop wird mit einer Loop-Station gearbeitet und die technischen und ästhetischen Möglichkeiten ausgetestet. Kommunikation mit sich selbst, Überlagerungen von Sounds, das Spiel mit dem Zufall: wann beginnt die Schleife, die Reproduktion von vorn?
Die Idee ist, die Schnittstelle zwischen technischer Wiederholung und individuellem Live-Spiel auszuloten. Bekommen Texte eine zweite Ebene, wenn wir einzelne Wörter/Passagen loopen? Entsteht so der Soundtrack zur Spielszene? Oder gar komplexe Klangstrukturen?
Gerne können eigene Instrument und Stücke mitgebracht werden. Musik machen kann man aber auch mit den Füßen, den Händen, dem Mund…

Workshop 3 für Spielleiter*innen
Alles neu – alles anders
Leitung: Christine Hofer
Samstag, 30.06., 14.00 bis 18.30 Uhr
Jede Geschichte kann auf tausend Weisen erzählt werden. Als Regisseur*in oder Spielleiter*in muss ich mich entscheiden und eine Spielweise für mein Ensemble und das intendierte Theaterstück wählen. Ob ich ein Stück komödiantisch, mit Masken oder anderen theatralen Mitteln inszeniere, hat immer Einfluss auf das Ergebnis. Wie aber schaffe ich es, in einer Probe die Spieler*innen zu diesen verschiedenen Spielweisen anzuleiten und dafür zu begeistern?
Aus dem Theaterstück “Der Hofmeister“ wird in diesem Workshop eine Szene ausgewählt, die zuerst auf authentische Art und danach auf eine sehr körperliche Weise durch die Einbeziehung von traditionellem Maskenspiel inszeniert wird. Beide Möglichkeiten sind sehr unterschiedlich und regen Fantasie und Kreativität im Theaterspiel an. Während des authentischen Spiels werden die Figuren und Konflikte aus einem Stück, das schon vor mehreren Generationen geschrieben wurde, auf den/die Spieler*in und seine/ihre gegenwärtige Situation übertragen. Der/die Spieler*in bringt bei dieser Spielweise viel von der eigenen Persönlichkeit ein. Beim Maskenspiel ist es gerade das Fremde, das den Rhythmus und Spielfluss für die Szene vorgibt. Der/die Spieler*in wird direkt und schnell in ein neues körperliches Bewegungsmuster geführt. Ziel des Workshops ist es, Spielleiter*innen mit verschiedenen Ästhetiken des Darstellenden Spiels bekannt zu machen und ihnen Möglichkeiten vorzustellen, diese Inszenierungsarten in eine Theaterprobe zu integrieren.

Workshop Nummer 3 – Die Prinzessin im Weltall

Spontan, interaktiv und irgendwie skurril
Ein Blogbeitrag von Lena Leuschner

Wer kann sich am Ellenbogen lecken und wohin geht der rote Punkt?! Na?
Polly liebt Ariana Grande, Babak New York, Pia schlafen, Alle Nudeln, ich insbesondere Käsespätzle, Frida kommt aus einer Patchworkfamilie, Ninas Regenschirm kann schießen, Leila kann rückwärts reden, Richard hat ein Ego wie ein Hochhaus, alle mögen die Farbe blau…
Das sind wir – die 14 Teilnehmer vom Workshop „Die Prinzessin im Weltraum“, geleitet von Stephan Thiel.

Der Donnerstagsworkshop beschäftigte sich mit dem Improvisationstheater.
Mit Hilfe von einfachen und humorigen Übungen kreierten wir im Team Szenen, Geschichten und Figuren die im Moment entstehen. Perspektivwechsel – Die Einfälle des Publikums bestimmen was die zwei bis drei Personen auf der Bühne spielen, ihr Zuruf entscheidet das Geschehen der Bühne. Da gab es zum Beispiel plötzlich zwei Maulwürfe auf der Bühne, die anfingen in einem Eiscafe ein Lagerfeuer zu machen, um sich die Schaufeln zu wärmen.
Eine dadaistische Hochzeit mit wenig Wort, dafür umso mehr Gefühl.
Es gab eine Enkelin, die nach langer Zeit mal wieder ihre Oma im Garten besuchte. So ganz im Plausch, unschuldig irgendwo zwischen Tomaten und Gurkenpflanzen, bekam diese einen schmerzvollen Hexenschuss, der sie zusammen sinken ließ. Als die Enkelin sich umdrehte, musste sie feststellen, dass tatsächlich eine Hexe Oma in den Rücken geschossen hatte. Düstere Wendungen, große Liebe, chinesische Babys, Aquarium mit Riesenalen, Weltraum, Taxi, Ägypten..das alles gab es in unserer Improwelt.

 

Und abends ins Theater unterm Dach: Kurzfilme und „Klinik Nekcürrev“

Der erste Tag Werkschau Jugendtheater und es findet ein Filmprogramm statt? – Ein Widerspruch? Wir denken nicht, denn auch im Film werden Geschichten erzählt, Bilder gebaut und Emotionen erzeugt. Und dieses Filmprogramm passte besonders gut in die Werkschau-Woche, denn es ging ums Erwachsenwerden und das aus der Perspektive von ganz jungen Filmemacher*innen-Augen. Lotta Schwerk, 18 Jahre und Ron Jäger, Anfang 20 präsentierten uns jeweils drei ihrer Werke. Wer jetzt eine Filmkritik erwartet, der wird enttäuscht sein. Wir finden es passender, folgenden Text zu posten, der in seiner Essenz genau das einfängt, was zu sagen wäre:
Was wäre, wenn die Verwirrung einfach okay wäre?
Wenn man aufhören könnte, alles in richtig und falsch einzuordnen?
Wenn Schüler und Lehrer die gleichen Träume hätten?
Wenn es nicht so wichtig wäre, dazu zu gehören?
Wenn man sich einfach durch die Nacht treiben lassen könnte und es würde niemals morgen werden?
Wenn man sich ausschließlich über seine Gedanken unterhalten könnte und sich dabei auch noch besser verstehen würde, als mit tausend Worten?
Wenn man sich nicht immer entscheiden müsste – zwischen Menschen, zwischen Bleiben und Gehen?
Wenn man Zeit hätte zu warten bis die Katze, die man sich als Kind gewünscht hat, einfach zu einem kommt? Und es dann noch nicht zu spät wäre?
Wenn man einfach zu sich stehen könnte? Zur eigenen Sexualität? Zu den Eltern? Zu den Dingen, die man am liebsten tut?
Was wäre, wenn man beides sein könnte? Alt und Jung, Kind und Erwachsener?
Was wäre wenn…..

Filmstills aus: „Was wir wissen“ und „Okay“ (Lotta Schwerk), „Eine Schulodysee“ (Ron Jäger)
Am Mittwoch gings dann so weiter:

Klinik Nekcürrev – Im Widerspruch der Mehrheit
Blogbeitrag von Lena Leuschner

Um 19 Uhr konnte man am Mittwoch das Theaterstück „Klinik Nekcürrev“, des DS Kurses der elften Klasse aus der Kurt-Schwitters-Schule im Theater unterm Dach bestaunen.  Schon bei dem Namen zerbrachen sich die Zuschauer den Kopf und verdrehten sich die Zunge. Wenn man es umdreht ergibt sich „verrücken“, das macht schon mal Sinn – aber was soll das wieder bedeuten?

Das Theaterstück der vierzehn Jugendlichen beschäftigt sich mit Psychosen und Neurosen von Personen in psychiatrischen Einrichtungen und mit Ausgrenzung. Es wirft viele Fragen auf und prangert den Bürokratiewahnsinn in Deutschland an. Untermalt wurden die Handlungen durch spielerische Bilder und vielen stilistischen Mitteln, wie dem Freeze.

Wer ist verrückt? Sind wir nicht alle irgendwie verrückt? Aber wann überschreitet man als Individuum die Grenze des Normalen, die uns unsere heutige Gesellschaft vorgibt? Ist eine Klinik eine Hilfe, nur ein Ausschluss, ein Ruhigstellen oder hat sie ihre Berechtigung weil sie Ärzten und Pharmakonzernen in erster Linie Geld einbringt? Wer ist ernsthaft psychisch krank und wer benötigte ein Label für seine Probleme? Ob ein Mensch verrückt ist, hängt wohl stark damit ab, wen man fragt.

Die Teilnehmer des DS Kurses begannen die ersten Stunden ihres neu gewählten Schulfachs 2016 damals mit vielen Theaterspielen und Übungen. Kurz bevor es um die Entstehung eines eigenen Theaterstückes gehen sollte, gab Fr. Mielke die Aufgabe, sie sollten sich selbst Rollen ausdenken.  Diese waren alle total verrückt und der erste Kontakt mit dem Thema „Was ist verrückt sein?“ wurde geebnet.

Das Stück ist völlig frei erfunden, als Inspirationsquelle dienten anfangs Auszüge aus dem Poppy Shakespeare-Buch, als die Arbeit fortschritt, kam es zu immer mehr Ummodeleien und Veränderungen, so dass man inhaltlich keine Parallelen mehr ziehen kann. Jeder Schüler und jede Schülerin hat sich die jeweilige Rolle im Theaterstück selbst ausgedacht und sich mit dieser außerschulisch beschäftigt. Es wurden Ticks ausgearbeitet, Ideen gesammelt, Namen und Geschichte erfunden. Auch in den Familien sprachen sie über das Thema, so fanden Erlebnisse von Bekannten in der Psychiatrie Eingang in einige Rollen.  Die Arbeiten am Stück hatten nach den Herbstferien letztes Jahr im November begonnen.  Das Schauspiel aufzubauen hat gefühlt aber ein Jahr gedauert, denn alle hatten tausende Ideen die es galt gekonnt zu verweben. Das funktioniert natürlich nicht ganz und so ist das Stück für viele ein Kompromiss…

Ein sehr schöner Kompromiss fanden die Zuschauer am Mittwoch Abend. Gerade bei so viel Herzblut!

Fotos: Antje Materna

„Hear us!“ – Ein Einblick in den zweiten Workshop

Ganz nah und tief im Text
Blogbeitrag von Lena Leuschner

„FPTK FPTK FKPT…“ höre ich es durch den Raum schallen, sobald ich den Theaterraum betrete. Was geht heute wohl vor sich?

Der Workshop „Hear us!“ war laut und experimentell, daran nahmen achtzehn Jugendliche der 9.Klassen der Tesla-Gemeinschaftsschule teil- und viel mit nach Hause!
Geleitet wurde der Mittwochsworkshop, ein Crash-Kurs in Sachen Atmen, Stimme, Sprache und Rhythmus von Astrid Rashed und Roman Shamov des HOR-Künstlerkollektivs.
Genauso wie Sportler müssen sich im Vorfeld auch Theaterschauspieler aufwärmen, deshalb starteten die Kursteilnehmer*innen mit Übungen zur Stimmaufwärmung und Artikulation.

Im Anschluss wurden Textauszüge aus „Finnisch“ von Martin Heckmanns und „Freie Sicht“ von Marius Mayenburg gelesen, aber nicht wie gewohnt still, alleine und zügig, es galt das Gegenteil: man liest laut, abwechselnd, bewusst langsam und spricht gemeinsam über das Gelesene. Es liest der eine Zeile, der zuerst die Initiative ergreift.
Das ist eine sehr interessante Methode, weil man so einen Einblick in die Gefühle des anderen im Bezug auf den Lesestoff erhält. Schließlich finden sie sich in dreier Gruppen zusammen, in denen wird der Text genauestens eingeteilt und es werden sich sprachlich-stilistische Mittel und eine kleine Bühneninszenierung ausgedacht. Gegenseitig stellten sich die Gruppen einander vor. Es wurde gelobt und scharf kritisiert. „Macht nochmal!“ hieß es immer und die Vorschläge wurden direkt danach mit umgesetzt. Von WE WILL ROCK, über Beatbox bis zu Französischen Aktzenten war alles dabei.
Tüdelü und bis morgen!


Fotos: Antje Materna

Tag 1 – Workshop Frühlingserwachen – 3 mal anders

Ein und dasselbe oder zwei völlig anders? Da geht noch mehr!
Blogbeitrag von Lena Leuschner

Vorhang auf.
Martha findet Moritz toll.
Moritz findet Ilse toll.
Ilse nicht Moritz-
Und so vermischt sich der verflixte Mechanismus der unerwiderten Liebe mit den Ängsten der Schüler*innen des Gymnasiums aus Frank Wedekinds Theaterstück „ Frühlingserwachen“ nicht in die Oberstufe versetzt zu werden.

Im Fokus der ausgewählten Szene steht zudem der erbitterte Hahnenkampf der Rivalen Moritz Stiefel und Hänschen Rilow. Obwohl das Theaterstück schon über einhundert Jahre alt ist, Situationen mit denen sich auch die jugendlichen Teilnehmer*innen des ersten Wochenworkshops identifizieren können.

Konzipiert und geleitet wurde der heutige Workshop von Theaterregisseurin Christine Hofer, gemeinsam stellen wir uns die Fragen: Was bedeutet Stil auf dem Theater? Was hat Einfluss auf das, was am Ende auf der Bühne zu sehen ist? Wie unterschiedlich kann man ein Stück gestalten? Welche Bühneninszenierungen sind möglich?

Wir beginnen den Tag mit einer Vorstellungsrunde, spaßigen Lockerungsübungen und erlernen unter Anweisungen von Christine spielerisch ein Bewusstsein für Raum, Bewegung und unsere Mitspieler*innen. Eine Aufgabe ist es durch den Raum zu gehen. Alle in gleichem Tempo, es dürfen keine Lücken entstehen. Christine sagt „Freeze“. Wir frieren ein. Christine zählt „21, 22, 23 Skulptur! Thema Sommerurlaub!“. Wir bilden ohne Worte eine Gruppenskulptur.
„Sieht richtig gut aus“, ruft Christine begeistert vom Bühnenrand und wie wir da alle so als Sommerurlaubsskulptur stehen, liegen, hocken, stellen wir begeistert fest, wie schnell aus einem bunt zusammengewürfelten Haufen ein Team entstanden ist.

Schon beginnt das Proben.
Ein und die selbe Szene führen wir als Gegenwartsstück und im Stil des griechischen Theaters auf. Das Gegenwartsstück wirkt durch Musik, bekannte Dialogen zwischen den Figuren, viel Bewegung auf der Bühne, persönlicher Mimik und Gestik. Aber wie sehr schränken die Masken des antiken, griechischen Theaters die gewohnte Spielweise ein?Herausfordernd und spannend beim athenischen Theater ist die Veränderung der Körperbewegungen. Durch das Tragen von unseren Masken werden die individuellen Gesichtszüge verdeckt und eine völlig neue Art des Agierens bildet sich heraus. Muss sich herausbilden. „Dem Publikum muss ständig die Möglichkeit gegeben werden, frontal die Masken zu sehen, seitliches Spielen ist nicht möglich“, erklärt uns Christine Hofer. Im Spiegel des Theaterflures üben wir uns mit den skurrilen Riesenmasken zu bewegen und Proben die rhythmischen Sprechgesänge des antiken Chores.

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Foto: Lena Leuschner

Wer ist das, der an solchen Tagen immer so schnell die Zeit verstreichen lässt?
Vorhang zu.

Fotos: Antje Materna