Vorhang auf!

Am nächsten Dienstag, den 06.10., 18.30 Uhr ist es soweit. Wir starten in die Vorstellungen der diesjährigen Werkschau. Zu allen Vorstellungen können Karten per Mail unter theateruntermdach@gmail.com bestellt werden.

Los geht’s mit Zwischen den Stühlen, eine Stückentwicklung, die im Rahmen der letzten Werkstatt in der Jugendtheateretage unter der Leitung von Sylke Hannasky und der Mitarbeit von Sonja Waldhaus entstanden ist:

Im Wartezimmer des Lebens begegnen sich sechs Wartende. Sie warten auf die Stille, die Entscheidung, den Tod, die Reise, das Meer, die Akzeptanz… Das Warten als wiederkehrender Zustand hat sechs Jugendliche/junge Erwachsene zu verschiedenen Texten und Szenen über Zwischenräume und Zwischenzeiten des Lebens inspiriert. Dabei geht es um das Anderssei-Sollen, das Anderssein-Wollen und das vielleicht schwierigste von allem: das Anders-Sein.

Mittwoch, den 07.10., ab 18.30 Uhr steht auf dem Programm:

Die Corona-Digiloge (ehemaliger DS-Kurs Georg-Friedrich-Händel-Gymnasium, Jahrgangsstufe 9 jetzt 10), Spielleitung: Veit Luczak, Mentorin: Mareile Metzner

Lockdown. Keine Schule, kein Chillen im Park, kein Kino, kein Shoppen – nichts. 8 Wochen nur noch zu Hause. Wie erleben 15-Jährige diese Ausnahmesituation? Womit beschäftigen sie sich, was fühlen sie und welche Rolle spielen die digitalen Medien dabei? Bereits vor der Schulschließung hat sich der Kurs Darstellendes Spiel der 9. Klassen am Georg-Friedrich-Händel Gymnasium mit einer theatralischen Gegenüberstellung von realem Innen- und digitalem Außen-Ich beschäftigt. Und plötzlich ist das eigene Display tatsächlich das einzige Fenster zur Welt. Und nur das Smartphone möglicher Spielpartner und künstlerisches Ausdrucksmittel. Verspielt, ernsthaft, schräg, komisch, tapfer oder verzweifelt geben die Corona-Digiloge einen spannenden, sehr unterschiedlichen und oft erstaunlich kunstvollen Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelten der Jugendlichen im Lockdown. Und jetzt spielen endlich alle wieder zusammen  – wenn auch „nur“ auf der großen Leinwand!

und Tea for Twenty Two (DS-Kurs Emil-Fischer-Schule, Jahrgang 11/12, Spielleitung: Oliver Uden)

Ich komm‘ von hier, du von dort. Du sprichst diese Sprache, ich jene. Im kulturellen Miteinander stehen oft Unterscheide im Vordergrund. Der Kurs Darstellendes Spiel von der Emil-Fischer-Schule lenkt den Fokus auf eine Gemeinsamkeit und trifft sich mit dem Publikum auf einen Tee – ein Getränk, ein Ritual, das in vielen Kulturen zuhause ist. Aus dieser Situation heraus werden verschiedene Szenen erzählt, in denen die Erfahrungen der Schülerinnen und Schülern spielerisch verarbeitet werden und so durch kleine parabelartige Blicke ihr und unser Miteinander thematisieren.

Am Donnerstag, den 08.10., ab 18.30 Uhr gibt es dann den Abschluss der diesjährigen Spezialausgabe zu sehen. In Coronation (DS-Basis- und Grundkurs Kurt Schwitters Schule, Spielleitung: Lisa Gratzke, Mentorin: Astrid Rashed)

Die Zeit steht kurz still. Was erleben, fühlen und denken wir? Wem begegnen wir und auf welche Weise? Was wird vermisst, was wird gebraucht? Und was entsteht?
Was bedeutet Zeit, wie dehnt sie sich, wie nutzen wir sie?
Was wird aus unserer Zukunft?
Der DS-Kurs aus der Kurt-Schwitters-Schule präsentiert eine innere Reise durch die Zimmer und Gedanken der Schüler*innen als performative Installation aus dem Lockdown mit Texten, Video, Kunst und Musik.

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